Auszüge aus dem Buch

Die Form des Sitzenden Buddha umfasst die zehn Richtungen, als auch alle Handlungen. Sie ist für jedermann offen – vorausgesetzt, es gibt die Ernsthaftigkeit, sich dieser Form ganz zu widmen. Diese

 

Form ist die natürliche Funktion der Essenz, nicht nur der äußere Umriss ... Sie wirkt für sich selbst, durch sich selbst.

... Wenn ein Mensch sich vollständig in die Haltung des Zazen begibt, Körper und persönliches Bewusstsein aufgegeben, unbewusst natürlich „leeres Selbst“ realisierend, kann man sagen, dass der alte Buddha, der seit anfangloser Zeit in Zazen sitzt, zum Leben erwacht. Und darüber hinaus, wie Dôgen Zenji es ausdrückt im Bendôwa, „nimmt die ganze Dharma-Welt diese Haltung ein und der unendliche Raum kommt zum Erwachen.“

Wird der Film in unserem Kopf durch die Haltung unterbrochen, erfahren wir die vier Jahreszeiten, jeden Sinneseindruck, jede Empfindung, durch die Wesensart der Leerheit. So können wir auf neue Weise leben, wie neu geboren.

... In dem Punkt, in dem sich Körper und Geist, Zeit und Raum begegnen und eine Realität werden, öffnet sich die Welt des ewigen Jetzt.

... Der „wahre Körper“ ist das vollständige Eingefügtsein in das ungreifbare Geschehen des Augenblicks. Die Gleichzeitigkeit, Simultanheit aller Existenzen findet statt in der „wahren Form des Jetzt“. Sie drückt die umfassende Ausdehnung der Gegenwart aus.

... Wenn Körper und Bewusstsein ganz ruhig werden in Zazen, wird die Zeit null, Nichts. An diesem Punkt, wo die Zeit zu Ende ist, wird die gegenwärtige Zeit grenzenlos und ist verbunden mit der Ewigkeit.

Mond mitten im Herbst

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Ansprechpartnerin:
Steffi Geissler

Paperback (15 €)
ISBN: 978-3-936018-65-3

Hardcover (25 €)
ISBN: 978-3-936018-67-7